Frisuren
Die Folge von Topmodel gestern hat uns dazu veranlasst, mal über Frisuren nachzudenken.
Die Art und Weise, wie man die Haare auf dem Kopf trägt lautet laut Wikipedia also Frisur. Ansonsten liest man nicht viel Informatives darüber auf der Enzyklopädie. Gut, es werden noch verschiedene Frisuren wie der Bob, die Braids oder die Dauerwelle vorgestellt, aber was kann Mann und Frau mit Ihren Frisuren denn alles anstellen? Die richtige Frisur kann den Unterschied machen zwischen einen erfolgreichen Vorstellungsgespräch und weiterer Arbeitslosigkeit, ob man den Traummann oder die Traumfrau bekommt oder eben wie man von den Menschen wahrgenommen wird.
Über die Haare definieren sich die Menschen – vor allem bei Frauen. Neben der richtigen Kleidung sind wohl die Haare das wichtigste äußerliche Merkmal eines Menschens, das er selbst beeinflussen kann. Und genau aus diesem Grund wird der Frisur auch so ein hoher Stellenwert in der Gesellschaft zugeteilt. Man versucht immer, das Beste aus einem Menschen bzw. aus sich selbst herauszuholen. Dabei hat man als Mann zwei und als Frau drei Möglichkeiten. Frau = Schminken, Klamotten und Frisur – dem Mann fehlt eigentlich nur das Schminken.
Trotzdem laufen sicherlich mehr als die Hälfte der Menschen mit der gleichen oder zumindes ähnlichen Frisuren durch die Welt. Und das in einer Zeit, in der Individualität immer so hoch gehalten wird als müsse man zwanghaft versuchen, aus der Masse herauszustechen. Der Mensch hat allgemein Angst vor Massenbewegungen – ist aber dafür extrem anfällig. Bevor es jetzt zu sehr abdriftet, nochmal zurück zu den Frisuren.
Wie man gestern gesehen hat identifiziert man seine Persönlichkeit mit über seine Frisur. An sich keine schlechte Sache, denn was man nach außen trägt sollte auch dem entsprechen, das man innerlich fühlt. Aber um das ganze abzuschließen: Eine Frisur ist nur eine Frisur – und Haare wachsen schnell nach. Frohe Ostern.
Bild: rheinlaender / PIXELIO








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